Als wir Floyd das erste mal sahen, da war er eigentlich nur ein Schatten. Er stand in einem sehr abgelegenen Dorf neben der Straße an einer Müllkiste, wahrscheinlich seine Futterquelle. Es war ein Bild des Jammers. Wir fanden heraus, dass eine Familie ihn dort zurückgelassen hatte. Sie fuhren hier vorüber, schoben ihn aus dem Wagen auf die Straße, fuhren fort und ließen ihn allein zurück. Tagelang soll er dort gestanden haben, wartend auf seine Familie, denn das die nicht kommen würde, so etwas kann ein Hund sich nicht vorstellen. Hunde sind treue Wesen. Da Floyd das Straßenleben nicht kannte traf ihn das alles wie ein Schlag. Er magerte zusehens ab, war nurnoch ein Schatten seiner selbst. Wie fast immer in solchen Fällen, befielen ihnen die Räudemilben und verwandelten Fell und Haut in eine nackte Kraterlandschaft mit ein paar wenigen verbliebenen Haaren. So also fanden wir Floyd! Wir brauchten ganze 4 Tage um uns dieser verlorenen Seele zu nähren, aber dann konnten wir ihn endlich in die Klinik bringen. Und das war keinen Tag zu früh, denn die Ärzte fanden schnell heraus, dass er nicht nur untergewichtig war und an Räude litt, er hatte fast kein Immunsystem mehr und hatte sich ein paar böse Krankheiten eingefangen. Floyd hatte also einen langen Weg vor sich, denn es galt nicht nur seinen geschundenen Körper zu heilen, seine Seele war vielleicht sogar die schwerere Aufgabe. Aber wir haben es geschafft, mit vereinten Kräften ! Floyd ist wieder ein gesunder, lebensfroher Hund und sucht nun sein neues Umfeld, an dem er richtig durchstarten kann. Ein Hund für sie? Dann Bitte nehmen sie mit uns Kontakt auf.
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